U17 Elite: Heimsieg gegen Stäfa

Nachdem die U17 Elite das Jahresende im 2019 mit zwei vermeidbaren Heimniederlagen gegen Schaffhausen und Gossau beendete, starteten die mittleren HSG-Junioren mit einem 25:18 (12:9) und einer starken Willensleistung ins neue Jahr.

Beide Halbzeiten glichen sich. Die HSG konnte jeweils die letzten zehn Spielminuten im ersten und im zweiten Durchgang deutlich für sich entscheiden. Aus einem 7:7 wurde ab der 20. Spielminute ein 12:9-Pausenstand und aus einem 19:18 ab der 49. Spielminute der auf dem Papier deutliche Sieg. Massgebender Faktor in der zweiten Hälfte war eine verbesserte Deckung, welche den Torhüter Moris Schwizer unterstützte, der dies seinerseits mit wichtigen Paraden dankte. Die Gäste mussten über die ganze Partie über für jedes Tor hart kämpfen, was letztlich in der Schlussphase beider Halbzeiten nicht mehr so gut gelang, das Heimteam seinerseits aber beide male einen Zacken zulegen konnte.

Offensiv gefiel die HSG über die ganze Partie mit variablen Kombinationen, wobei auch Ramon Kusnandar im Stäfa-Tor eine starke Leistung zeigte und nach dem Geschmack des Heimteams ein paar freie Bälle zu viel parierte. Doch trotz den Paraden des Gäste-Torwarts belohnte sich das Heimteam mit zwei Punkten.

Kritikpunkt war wohl das Unterzahlspiel des Heimteams. Zum einen war das Strafenverhältnis von 12:4 Strafminuten zu hoch und einige vermeidbare Zweiminutenstrafen müssen reduziert werden. Auf der anderen Seite kassierte das Heimteam mit vier empty-Net-Toren zu viele einfache Gegentore in Unterzahl. Auch diese Schocks konnte die HSG letztlich aber verkraften.    

Das Trainingslager in Göppingen, in welchem neben taktischen und technischen Inhalten vor allem auch im mentalen Bereich gearbeitet wurde schien erste Früchte zu tragen. Nachdem im letzten Jahr gegen Schaffhausen und Gossau zweimal in der Schlussphase der Sieg hergegeben wurde riss die HSG endlich wieder ein enges Spiel auf die eigene Seite. Herzliche Gratulation!

Es gilt die positiven Eindrücke aus dieser Partie mitzunehmen. In der engen U17-Elite-Liga in der gefühlt jeder jeden schlagen kann entscheiden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Speziell erwähnt seien hier aus dem Stäfa-Spiel die Steals von Tim Wespi und Nelio John im Rückzugsverhalten, welche Anzeichen dafür waren, dass die HSG die zwei Punkte etwas mehr wollte als der Gegner. Diese Grundhaltung gilt es in die nächsten Partien mitzunehmen.

Nun folgt für die U17 ein spielfreies Wochenende, bevor am 26. Januar die schwierige Auswärtspartie in Thun ansteht.

Hopp HSG!!!

HSG Nordwest – Handball Stäfa 25:18 (12:9)

Sporthalle Birsfelden – SR Bross/Kieslich – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Nordwest, 2mal 2 Minuten gegen Stäfa – Torfolge: 2:0, 2:1, 3:1, 3:4, 4:4, 5:6, 6:7 (18.), 11:7, 11:9, 12:9; 12:10, 14:10, 14:12, 15:13, 17:14, 17:17, 19:17, 19:18 (49.), 25:18.

Nordwest: Schwizer (14 Paraden)/Ris/Gamper; Christ, Wespi, Meister (7), Kull (3), Hadzic (4), Steffen (4), Pietrek, John (5/2), Messina, Gassmann, Bühler (2).

Stäfa: Kusnandar (13 Paraden, 1 Tor)/Ramos; Hartmann, Rüedi, Kaufmann (5), Segales, Bertschinger (2), Beer (2/2), Honegger (3), Mores, Spörndli (2), Meier (3), Kauflin. Bemerkungen: Nordwest ohne Bagger, Bialas, Bürki, Doan & Heimberg (alle verletzt oder krank). Verhältnis verschossener Penaltys: 1:1.

Ramon Morf

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