U15 Elite: Weiterhin ungeschlagen

HSG Nordwest U15 Elite - Weiterhin ungeschlagen

Die HSG Nordwest spielte gegen GC Amicitia Zürich. Das 33:33 im Zürcher Utogrund war für die Nordwestschweizer das zweite Unentschieden in Serie und brachte ihnen den vierten Punkt im dritten Spiel.

Die Gäste nahmen in der Offensive sogleich Fahrt auf. Massgeblich daran beteiligt war Luis Boss, der nach viereinhalb Minuten bereits seinen dritten Treffer verbuchte (3:4). Und fünf Minuten später war der Dreierpack von Lucas Wenk auch bereits Tatsache, was zum 4:7 nach  zehn Minuten führte.

Fortan hatte die HSG Nordwest jedoch mit einer ganz spezifischen Schwierigkeit zu kämpfen, sie produzierte definitiv zu viele technische Fehler. In der ersten Halbzeit waren es deren 14. Diese symbolisierten den aktuellen Leistungsstand, was das Tempospiel anbelangt: die Bereitschaft, schnell zu laufen, war hoch… das Risiko, dabei Fehler zu begehen leider auch. Zur Spielhälfte lagen die Zürcher dann knapp mit 16:15 in Front.

Die zweite Halbzeit verlief weiterhin ausgeglichen, bis zur doppelten Unterzahl der Gastgeber zwischen der 40. und 42. Minute. Luk Christ organisierte diese numerische Überlegenheit vorbildlich. Von seiner Vorarbeit profitierten insbesondere die beiden Jungen Nils Appenzeller und Timo Miesch, sie markierten dadurch ihre ersten Treffer auf Elite-Stufe (je 2). Und weil Christ gleich noch einen Treffer selber erzielte, lag die HSG Nordwest 18 Minuten vor Ende wieder mit drei Toren vorn.

Die Nordwestschweizer konnten sich zwar auf eine breite Auswahl von neun verschiedenen Torschützen verlassen. Zum Schluss fehlte aber dennoch die Abgebrühtheit, um den Vorsprung erfolgreich verwalten zu können. Nach dem 30:30 durch Jonas Dietler (54. Minute) war die Partie dann noch einmal völlig neu lanciert worden. Die Basler waren froh, in der hitzigen Schlussphase auf das Selbstvertrauen und die Durchschlagskraft von Mak Ruhotina zählen zu können. Mit seinen drei Treffern in den letzten vier Minuten ermöglichte er seinem Team eine Punkt, mit dem die HSG Nordwest in der Gesamtbetrachtung durchaus zufrieden sein kann.

Michael Röthlin

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