U15 Elite: Sinnhafte Niederlage

U15 Elite Sinnhafte Niederlage gegen HSG Aargau Ost

Die HSG Nordwest verlor gegen den unangefochtenen Leader, die HSG Aargau Ost, mit 35:31 (17:16) und erfuhr dabei ihr erstes Saisonspiel ohne Punktegewinn.

Das Team von Michael Röthlin, Matthias Küng und Chairo Kaufmann investierte einige Energie in die Visualisierung von möglichen Szenarien für dieses Spitzenspiel.

Eine der Absichten war, das Gegenstossverhalten der Aargauer mit einer leidenschaftlichen Tempospielabwehr zu entschärfen oder zumindest zu bekämpfen. Im Minimum Letzteres ist eingetroffen und die Spieler konnten sich in diesem Bereich ein dickes Lob abholen. Zusatz-Lorbeeren verdiente sich hierbei Torhüter David Setalo. Nach hundert Sekunden verbuchte er bereits seine dritte Parade, zwei davon in einem Duell aus einem gegnerischen Einzelgegenstoss.

Ohnehin gab es trotz der ersten Saisonniederlage weit mehr Lob als Tadel zu verteilen. Die HSG Nordwest konnte sich mental hervorragend auf diese Herausforderung einlassen und die Bereitschaft, bis zum Schluss an die eigenen Grenzen zu gehen, aufrechterhalten. Gut funktionierten unter anderem die weiten Laufwege der Aussenspieler und die Würfe aus dem Rückraum, nachdem die heimische Abwehr etwas in Tiefe gedrückt werden konnte.

Nach zwanzig Minuten schien die HSG Aargau Ost den erfolgreichen Distanzwürfen nicht mehr zuschauen zu mögen und reagierte mit einer Einzelmanndeckung. Zu diesem Zeitpunkt lag die HSG Nordwest mit 11:12 in Führung, zur Pause dann mit 17:16 in Rückstand.

Zur zweiten Hälfte präsentierten die Gäste gleich vier neue Akteure. Und auch die neue Formation fand gut in die Partie. Keines der beiden Teams konnte sich bis zur 47. Minute (28:27) mit mehr als 3 Toren absetzen. Diesen Trend konnten die Aargauer dann aber durchbrechen und ihre Kontrahenten für 10 Minuten in die Schranken weisen (34:28). Trotz dem klaren Verdikt zeigten die jungen Nordwestschweizer stets ihr Kämpferherz und konnten sich dafür in der letzten Spielminuten noch mit 2 Toren belohnen (35:31).

Michael Röthlin

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