U15 Elite: Sieg gegen Gossau

U15 Elite: Sieg gegen Gossau

Die HSG Nordwest hat im vierten Spiel der Saison den zweiten Sieg eingefahren, mit einem 30:24 gegen die SG Fortitudo Gossau.
 
Die HSG startete nicht gut in diese Partie. Zwar markierte Lucas del Rio bereits nach 35 Sekunden den ersten – seiner insgesamt acht – Treffer, bis zum zweiten Tor verstrichen dann aber weitere sieben lange Minuten. Und das Szenario wiederholte sich gar nochmals, denn auch zwischen der 15. und der 22. Minute blieb dem Heimteam ein Torerfolg versagt. Das Angriffsspiel hat in diesen Phasen nicht komplett ausgesetzt, hingegen waren 12 Fehlwürfe in zweimal 7 Minuten dann doch einige zu viel, um den zwischenzeitlichen Vorsprung behaupten zu können. So konnten die Gossauer ihre Führung, die sie in der 20. Minute erobert haben (6:7), bis zum Ende der ersten 30 Minuten verteidigen und mit einem Zweitorevorsprung in die Pause gehen (10:12).

Es war bis dahin ein eher untypisches U15 Elite Spiel. Normalerweise werden die Spiele dieser Liga von einer Vielzahl an Toren bestimmt, insofern war das 10:12 auch für die HSG Nordwest ein gern gesehener Zwischenstand.

Deutlich ungemütlicher wurde es dann für die Nordwestschweizer aber gleich nach der Pause, als die Fürstenländer innert 3 Minuten auf 10:15 wegzogen. Bei den Gastgebern rieb man sich derweil ein bisschen verwundert die Augen, von aussen schienen die Mühen im Angriff nämlich durchaus überwindbar. Und so war die Erleichterung auf Seiten des Heimteams gross, als der Torreigen dann endlich starten konnte.
 
In den verbleibenden 27 Minuten erzielte die HSG Nordwest nicht weniger als 20 Tore, viele davon aus dem Gegenstossspiel. Der Grundstein dafür wurde in der Deckung gelegt, die in Halbzeit zwei ziemlich gut funktionierte. Und hinter der erstarkten Abwehrreihe machte Jonas Glanzmann im HSG-Tor ebenfalls einen guten Job, er unterstützte seine Farben mit 10 Paraden.

Die Bilanz zeigte für die zweite Halbzeit – sowohl für die Deckung als auch für den Angriff – eine erfreuliche Effektivität und der 30:24 Sieg ging damit auch in dieser Höhe in Ordnung.

Michel Röthlin

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