U15 Elite: Offener Schlagabtausch in Stäfa

Medienbericht BZ Playoff-Final

Die HSG Nordwest und Handball Stäfa trennten sich in einem hart umkämpften Spiel mit einem leistungsgerechten 28:28.

Die Gäste taten sich in der Offensive anfangs schwer, nach acht Minuten stand ihnen noch immer lediglich ein Treffer zu Buche. Nach dem 6:6 in der 16. Minute waren die Verhältnisse dann aber bereits wieder zurechtgerückt. Aber die Geschichte schien sich gleich nochmals zu wiederholen, dem 6:6 folgte nämlich eine neuerliche sechsminütige Torflaute. Ab der 22. Minute bis zur Pause war die Partie dann beidseits geprägt von grossem Einsatzwillen und ebenso grossem Ungestüm. Das Geschehen schwappte hin und her. Nicht immer war es feine Handballkost, aber spannend war es zu jeder Zeit. Nach 30 intensiven Minuten und einem Spielstand von 11:12 aus Sicht der Zürcher gönnte man sich eine Pause.

Im zweiten Umgang konnten die Nordwestschweizer vorerst immer wieder vorlegen. Solange, bis die Stäfner in der 54. Minute wieder zum 25:25 ausgleichen konnten. Und weil die Hausherren gleich darauf sogar noch 26:25 in Führung gehen konnten und die Stimmung in der Frohberghalle für das jüngste HSG-Team nun etwas zu aufgeheizt war, bezog die HSG Nordwest ihre zweite Time-Out-Option, um die Situation wieder ein wenig geordneter zu gestalten.

Das Blatt wandte sich nun einmal mehr. Es waren die Leistungsträger im Team von Michael Röthlin und Matthias Küng, die in dieser heissen Phase die Verantwortung übernahmen und mit ihren gelungenen Aktionen ihre Farben wieder in Führung bringen konnten. Innert drei Minuten trugen zwei Tore von Mak Ruhotina und eines von Marvin Gerber, sowie zwei Paraden von Torhüter David Setalo dazu bei, dass die HSG Nordwest knapp zwei Minuten vor Ende wieder mit 28:27 in Führung lag.

Gerbers Tor war jedoch das letzte für sein Team und Stäfa konnte kurz darauf ausgleichen. Und weil sich Setalo 15 Sekunden vor der Schlusssirene noch eine weitere Parade gutschreiben lassen konnte – und damit den technischen Fehler seiner Vorderleute ausmerzte – blieb es beim 28:28 Unentschieden, das dem gesamten Spielverlauf absolut gerecht wurde.

Michael Röthlin

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