U15 ELITE – GEGEN GOSSAU

U15 ELITE GEGEN GOSSAU

U15 ELITE – GEGEN GOSSAU GAB’S NICHTS ZU STEHLEN (21:31)

Die HSG Nordwest wollte bereit sein, falls es im Heimspiel gegen den favorisierten TSV Fortitudo Gossau etwas zu holen gegeben hätte.

Die Gäste haben jedoch wenig liegen lassen, das man hätte stehlen können – und das Team von Michael Röthlin und Matthias Küng war deutlich zu wenig frech, um mögliche Kostbarkeiten einzuheimsen.

HSG Nordwest U15 ELITE

Acht Absenzen (Krankheit, Rekonvaleszenz, Ferien) zeichneten das Teambild der HSG Nordwest. Das war die Chance, neue Akteure aufs Parkett zu bringen. So kam beispielsweise der Torhüter der U15 Regional des TV Birsfelden, Raphael Schwimbersky, zu seinem ersten Elite-Einsatz. Er löste seine Aufgaben ruhig und besonnen. Und erfolgreich. Mit einer Fangquote von 27% war er zum Schluss der statistisch stärkste Torhüter des Spiels. Seine Elite-Premiere ist gelungen. Valentin Pietrek und Jonas Dietler, mit Jahrgang 2006, feierten ebenfalls ihr Debüt im Dress der HSG Nordwest. Die angesprochene, fehlende Kaltschnäuzigkeit schien an ihnen irgendwie vorbei gehuscht zu sein. Unerschrocken stürzten sie sich ins Geschehen und zeigten ihren Fähigkeiten entsprechend einen erfolgreichen Auftritt. Pietrek liess darüber hinaus noch mit 2 persönlichen Treffern und einem herausgeholten 7-Meter aufhorchen.

Die spannendste Phase der Begegnung hielt sich zeitlich stark in Grenzen. Es waren dies die ersten 4 Minuten nach dem Seitenwechsel. Dem 6-Tore-Rückstand zur Pause, aus Sicht der Gastgeber, folgten nämlich gleich zwei heimische Treffer zum 11:15. Doch bereits die folgenden 4 Minuten waren wieder geprägt von 2 Fehlwürfen und 3 technischen Fehlern, was innert kürzester Zeit zum 11:19 führte. Nach einigen personellen Veränderungen auf beiden Seiten, schaukelte diese Partie einigermassen ausgeglichen dem Ziel entgegen und endete schlussendlich mit einer 21:31 Niederlage der Nordwestschweizer.

U15 Elite HSG Nordwest

Im Kollektiv war die HSG Nordwest zu fehleranfällig, zu zaghaft und schlussendlich auch technisch noch zu wenig versiert, um den Fürstenländern Paroli bieten zu können. Individuell zeigten sich aber auch in diesem Spiel wieder erfreuliche Zwischenergebnisse persönlicher Entwicklungen. Zwei dieser Entwicklungen passten zu den Linkshändern Fabio Kull und Lucas Wenk. Der gross gewachsene Kull koordiniert seine Bewegungsabläufe je länger desto besser und konnte sich entsprechend mit 6 persönlichen Treffern (aus 9 Abschlüssen) belohnen. Wenk hatte in jüngster Vergangenheit einige Schwierigkeiten im Deckungsverhalten. In dieser Partie hatte er seine Verteidigungszone aber im Griff und konnte sich im Gegenzug mit einem intelligenten und erfolgreichen Angriffsspiel auszeichnen (3/5, davon 7-Meter: 2/2).

Michael Röthlin

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